Mittwoch, 1. Mai 2013

Die Jägerin: Die Anfänge (01) - Nadja LOSBOHM



Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1,65 m klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung… In Rückblenden erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte. Angefangen bei der ersten Begegnung mit dem geheimnisvollen und unnahbaren Priester, über die einjährige Ausbildung und das Leben im Geheimen, über ihre erste Jagd und die Probleme, die es mit sich bringt, wenn ein Priester und eine Frau auf engstem Raum zusammenleben.
,,Die Jägerin - Die Anfänge”: eine charmante Mischung aus Science-Fiction, Romanze und Humor.
(Quelle: amazon.de)


Ada Pearce lebt seit drei Jahren mit Pater Michael unter einer Kirche und jagt nachts Monster und Vampire im Auftrag Gottes. Besagter Pater ist etwa 500 Jahre alt und mehr oder weniger unsterblich. Sie hilft nur kurz dem komischen Nachbarn, der sie immer so angafft, einen Karton in die Kirche zu tragen. Da zieht sie dann direkt bei Pater Michael ein.
Klingt komisch? Dachte ich auch. Aber eigentlich würde auch jede von uns bei einem fremden Mann einziehen, gerade bei einem Geistlichen, wenn dieser behauptet, dass wir, genau wir, auserwählt seien.
Nun, Ada ist unerklärlicherweise schwanger geworden (Zölibat und so) und kann daher nicht mehr auf Monsterjagd gehen. Deshalb lädt sie einen Reporter ein, um ihm ihre Geschichte zu erzählen. Sie hofft, dass der Reporter ihre Geschichte veröffentlicht und die Welt somit vor den Monstern in der Nacht geschützt ist.

Ich muss zugeben, dass ich nach Beenden des Buches den Sinn der Geschichte noch nicht ganz erfasst habe. Es war an sich durchaus interessant, diesen Einblick in das Leben des Monsterjägers zu bekommen, aber was genau möchte uns die Autorin sagen? Ich erwarte keine literarischen Ergüsse, aber bei Harry Potter wusste man auch von Anfang an, dass es irgendwann um den Kampf mit Lord Voldemort gehen wird. Es wird ja nun auch definitiv Fortsetzungen geben, das ist keine Frage, aber ich bin mir nicht ganz sicher, worum es darin gehen soll.

Merkwürdig fand ich allerdings auch, dass es seit „immer“ Jäger gibt, aber noch niemand den einzelnen „Monsterarten“ Namen zugeordnet hat. Es gibt Monster verschiedener Rassen und Vampire. Ada gibt der einen Rasse inoffiziell den Namen „Krallenmonster“, aber offiziell heißen sie alle nur Monster. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Kreativität der Autorin gewünscht.

Ansonsten war der Schreibstil flüssig und leicht verständlich, wir werden nicht mit Fremdwörtern und Neu-Erfindungen überladen. Während des Lesens habe ich mich auch durchaus unterhalten gefühlt. Ich würde der Geschichte auf jeden Fall noch eine zweite Chance geben.

Es gibt übrigens auch einen Buchtrailer, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

3 von 5 Sternen

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