Sonntag, 24. Februar 2013

The Hunger Games (1) - Suzanne COLLINS



May the odds be ever in your favour.

Winning will make you famous,
Losing means certain death.

In the dark vision of the near future,
Twelve boys and twelve girls are forced to appear
in a live TV show called the Hunger Games.
There is only one rule: kill or be killed.

When sixteen-year-old Katniss Everdeen steps
forward to take her sister’s place in the games, she sees
it as a death sentence. But Katniss has been close to death
before. For her, survival is second nature. 
(Quelle: Klappentext)




Nachdem ich im letzten Sommer den Kinofilm gesehen habe, musste ich mir einfach die Bücher kaufen. Da traf es sich ja sehr gut, dass ich kurz darauf in London in Urlaub war und es die Trilogie dort im Angebot gab: Buy one, get one half price.
Soll heißen, beim Kauf eines Buches bekommt man ein zweites mit diesem Aufkleber um 50 % reduziert. Ich habe also drei Bücher gekauft und nur 2,5 Bücher bezahlt.

Obwohl ich bei englischen Büchern immer ein wenig länger brauche zum Lesen, ist das Buch nur so durchgeflutscht. Gut, ich kannte das Ende. Zumindest das Ende des Films. Aber es war einfach so spannend. Auch die Sprache war nicht sehr schwer verständlich. Normales Schulenglisch ist für das Verständnis vollkommen ausreichend.




Inhaltlich war das Buch sehr spannend, zum Teil auch etwas verstörend, da ja nun doch etliche Kinder und Jugendliche hier grausam getötet werden. Das ist aber auch keine Überraschung, das sagt ja der Klappentext schon. Töte, oder werde getötet. Doch meiner Meinung nach muss eine Dystopie grausam sein, das ist ja auch Sinn der Sache: 


Eine Dystopie (englisch dystopia, Gegenbildung zu utopia) oder Anti-Utopie ist in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit oftmals negativem Ausgang. Sie handelt von einer Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt, und stellt somit einen Gegenentwurf zu Thomas Morus’ Utopia dar. Die Eutopie (griech. εὐτοπία, eutopia) dagegen beschreibt das Gegenteil: eine Idealgesellschaft, die alle positiven politischen Menschheitsträume verwirklicht hat. Aber auch Endzeit-Geschichten sind eine Form der Dystopie. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mit Hilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen.
Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Regierungsform oder eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte oder eigener Werte gekappt.

(Quelle: wikipedia.de)

Das ist hier sehr gut umgesetzt, das diktatorische Kapitol, man darf seinen Distrikt nicht verlassen, es sei denn, die Regierung erlaubt es. Die einzelnen Distrikte haben keinen Kontakt untereinander. Jedes Jahr wieder gibt es die Hungerspiele, in denen sich 24 Jugendliche zwischen 13 und 18 gegenseitig abschlachten müssen. 

Da die Geschichte von Katniss als Ich-Erzähler in der Gegenwart erzählt wird, habe ich mich gefühlt, als wäre ich an ihrer Seite und würde alles selbst miterleben. Das war für das Erlebnis natürlich top, aber ich habe – wie auch beim Film – Rotz und Wasser geheult an einigen Stellen.

Ich muss im Nachhinein feststellen, dass sich der Film sehr sehr eng an das Buch hält, was ich absolut fantastisch finde. Natürlich wurde einiges gekürzt, aber das hat dem Film keinen Abriss getan. Beim Lesen hatte ich jetzt des Öfteren wieder einmal meine heißgeliebten „Aha!“-Momente. Wo dann zu Beginn des Buches eine Szene in der Mitte des Films auf einmal viel mehr Sinn ergab als vorher. Daher werde ich das zweite Buch auf jeden Fall vor dem nächsten Kinobesuch lesen.

Als Fazit muss ich sagen: Ein absolutes Top-Buch, dass ich aber einem zu jungen Leser nicht empfehlen würde, da es stellenweise doch grausam ist. Von mir gibt es trotzdem volle Punktzahl!

5 von 5 Sternen

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