Montag, 21. Mai 2012

Hilfe, ich bin reich! - Kim SCHNEYDER


»Hallo, ich heiße Molly Becker. Ehrlich gesagt habe ich in meinem Leben nie etwas auf die Reihe gekriegt – bis dann dieser Lottosechser kam. Natürlich war ich so clever, niemandem davon zu erzählen. Ein Superplan, nur leider ist er ziemlich danebengegangen …« Anderthalb Millionen auf einen Schlag! Vorsichtshalber beschließt Molly, ihren Gewinn vorerst geheim zu halten. Doch das ist nicht so einfach, denn ein paar Wünsche hätte sie schon, und ihren Eltern würde sie auch gerne bei der Hypothek unter die Arme greifen. Die staunen nicht schlecht, als ein Schreiben ihrer Bank eintrifft, dass ihnen anlässlich eines Jubiläums sämtliche Schulden erlassen werden. Dumm nur, dass Mollys Mutter nichts für sich behalten kann. Und damit fangen ihre Probleme erst so richtig an …



Wer denkt sich nur diese Klappentexte aus? Die Hälfte ist mal wieder erstunken und erlogen.

Mollys Girokonto ist chronisch überzogen. So sehr, dass ihr Bankberater in bester Shopaholic-Manier anfängt, sie zu stalken. Molly hat einen Job, bei dem sie am Ende des Monats nichts verdient, sondern draufzahlt. Sie hat aber einen reichen Freund, der sich grad selbständig gemacht hat. Und dann gewinnt sie im Lotto. Eins komma fünf Millionen Euro. Und dann geht das Chaos erst los.
Das Buch lässt sich leicht lesen, es ist – überraschenderweise – keine schwere Lektüre. Es ist stellenweise ganz witzig, aber auch sehr vorhersehbar. Vieles habe ich geahnt, bei einigen Sachen war ich mir hundertprozentig sicher. Das Ende kommt sehr plötzlich und nachdem sich etwa 275 Seiten lang eine seichte Spannung aufgebaut hat (da muss ich aber lachen), wird das Ende in 2 Seiten zusammengefasst. Ein bisschen ausführlicher könnte es da schon sein.
Alles in allem war ich aber eher enttäuscht und muss sagen, dass die Welt nicht untergeht, wenn man dieses Buch nicht gelesen hat…

2,5 von 5 Sternen

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