Mittwoch, 25. April 2012

Aszendent zauberhaft - Christina JONES

Die Liebe steht in den Sternen, man muss nur genau hinsehen

Phoebe ist nicht zu beneiden. Kurz vor der Hochzeit ist sie von ihrem Fast-Ehemann verlassen worden und weiß nun nicht so recht, wie es weitergehen soll. Auch ihr attraktiver Nachbar Rocky kann da nicht helfen. Erst im lokalen Seniorenheim findet sie Rettung. Essie Rivers ist Astrologie-Expertin, und während Phoebe ihr eine schicke Frisur verpasst, erzählt Essie ihr von ihrer geheimen Geburtstagsformel. Angeblich kann man mit der den perfekten Partner finden. Klingt zu schön, um wahr zu sein, aber einen Versuch ist das allemal wert ...


Arme Phoebe. Nach 15 Jahren Beziehung kommt sie im schicken weißen Kleid zur Kirche gefahren, wo ihre beste Freundin auf sie wartet, um ihr zu sagen, dass Ben – der Verlobte – nicht da ist und auch nicht kommen wird. Für Phoebe bricht eine Welt zusammen, sie zieht zu ihren Eltern, nimmt Urlaub auf der Arbeit (naja, den hatte sie ja eh, weil Honeymoon) und heult sich die Augen aus dem Kopf. Als sie nach 3 Wochen in die gemeinsame Wohnung kommt, hat Ben alle seine Sachen bereits ausgeräumt, sich aber immer noch nicht bei ihr gemeldet. Die Hausverwaltung teilt ihr mit, dass er den gemeinsamen Mietvertrag schon rechtzeitig vorher auf ihren Namen hat umschreiben lassen. Anscheinend hat er es geplant.
Nach langem hin und her beschließt sie, in der Wohnung zu bleiben, doch dann kommt der Nachbar Rocky nach langer Abwesenheit zurück und Phoebe erfährt, dass er im Gefängnis war.
Um die Miete allein aufbringen zu können, nimmt Phoebe als Friseurin Abendtermine im örtlichen Altersheim an und bessert sich so ihr Gehalt auf. Sie fängt außerdem an, dort Tarotkarten zu legen und Horoskope zu erstellen und was die Astrologie sonst noch so bietet. Darüber lernt sie Essie kennen (nicht beim Haare machen, wie amazon schreibt). Essie, die Roma-Vorfahren hat und über ein sensationelles astrologisches Wissen verfügt, inklusive des Geburtstagszaubers mit dem man Paare für immer zusammen führen kann.
Die Idee ist ja eigentlich ganz super, die Umsetzung irgendwie nicht. Es ist alles zu perfekt, zu passend und manchmal auch einfach nur an den Haaren herbei gezogen.

In diesem Buch gab es erstaunlich viele Stellen, an denen ich gedacht habe „wie unlogisch istn das jetzt?“ oder „hier müsste man mal nen Kommentar mitm Bleistift dranschreiben und das Buch weitergeben“. Wenn jemand Interesse hat, ich bin gern bereit, das Buch vollzukritzeln und weiterzugeben…

1 von 5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Ah ich seh schon, hier ist die Rezi ja :) Ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe und ich kann mich erinnern, dass ich es zwar nicht als ihren besten Roman empfand aber es doch recht niedlich war. Ich mag bei ihr ja auch, dass ihre Bücher manchmal einfach auch an den Haaren herbeigezogen sind, aber so ein wenig Magie kann nicht schaden. Ich weiß jetzt nicht mal, ob ich dir ihr neues Buch empfehlen würde, denn auch das kommt an die ersten Bücher nicht ran, ist aber ebenfalls niedlich gemacht :)

    LG

    Jana

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